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GGF
Die Geschäftsführer mittelständischer Unternehmen zeichnen einige Gemeinsamkeiten aus: Starkes Engagement und hohe Belastung, ein gehobener Lebensstandard und oft eine völlig unzureichende Altersversorgung. Soweit überhaupt Anwartschaften bei der gesetzlichen Rentenversicherung bestehen, reichen diese in der Regel nicht zur Erhaltung des gewohnten Lebensstandards aus. Diese Versorgungslücken können individuell und steueroptimiert durch moderne Versorgungssyteme in der betrieblichen Altersversorgung geschlossen werden.
 
Dabei muss beachtet werden, dass rund 80 % der Geschäftsführer leistungsabhängig vergütet werden. Tantiemen spielen deshalb eine herausragende Rolle bei der Vergütung. Mit passenden Konzepten können auch diese genutzt werden, um die eigene Versorgungssituation im Alter zu verbessern.
 

Auf einen Blick

Die betriebliche Altersversorgung für Gesellschafter-Geschäftsführer

Die betriebliche Altersversorgung ist für Gesellschafter-Geschäftsführer schon seit Jahrzehnten ein wichtiger Vergütungsbaustein. So besitzen aktuell rund 72 % eine entsprechende Anwartschaft - zumeist in der Direktversicherung oder der Direktzusage.
 
Während jedoch bis vor wenigen Jahren in der Direktzusage fast ausschließlich Leistungszusagen (Lz) erteilt wurden, erfreuen sich mittlerweile sogenannte beitragsorientierte Leistungszusagen (boLz) wachsender Beliebtheit.
 
Dabei verspricht der Arbeitgeber dem Geschäftsführer keine konkrete Leistung im Versorgungsfall (Alter / Invalidität / Tod), sondern nur die Zahlung eines Beitrags in eine Versicherung. Tritt der Versorgungsfall dann ein, erhält der Versorgungsberechtigte die Leistung aus der Versicherung einschließlich erwirtschafteter Überschüsse. Die Finanzierung kann dabei wahlweise durch den Arbeitgeber, zusätzlich zum Gehalt oder durch den Arbeitnehmer als Entgeltumwandlung erfolgen.

Weitere Informationen
Leistungszusage / beitragsorientierte Leistungszusage

Vorteile des Arbeitgebers

• Vermeidung eventueller Haftungsrisiken durch Nutzung von Garantieprodukten
• Betriebsausgabenabzug führt zu Steuerersparnis
• Sowohl laufende als auch Einmalbeitragszahlungen möglich
• Handelsrechtliche Neutralität darstellbar
• Einsparung von Abgaben und Kosten
• Keine PSV-Beitragspflicht (für beherrschende Geschäftsführer)
• Positionierung als innovativer Arbeitgeber
• Bindungswirkung für Führungskräfte

Vorteile des Arbeitnehmers

• Effiziente Schließung von Versorgungslücken im Alter
• Absicherung bei Invalidität und auch für Hinterbliebene möglich
• Finanzierung kann individuell gestaltet werden
• Steuerliche Förderung durch Steuerfreiheit der Beiträge in quasi unbegrenzter Höhe
• In der Regel deutlich geringerer Steuersatz auf die späteren Rentenleistungen
• Starker Insolvenzschutz (Verpfändung / PSV a. G.)
• Innovative Anlageprodukte in der NÜRNBERGER Tarifwelt

Nutzen Sie dieses Thema um im hochqualifizierten Geschäft zu punkten!

Im Detail

Bei Geschäftsführern und Führungskräften bestehen zwischen dem Nettoeinkommen im aktiven Berufsleben und der finanziellen Absicherung im Alter häufig große Versorgungslücken. Im Rahmen besonderer Versorgungsinstrumente können diese effizient geschlossen werden.

So funktioniert´s

Abhängig von der gewünschten Beitragszahlungsart sind zwei unterschiedliche Vorgehensweisen denkbar. Dabei können alle Versorgungsarten (Alter, Berufsunfähigkeit, Hinterbliebene) und Leistungsarten (Rente, Kapital) abgebildet werden:

1. Laufende Beitragszahlung

Soweit die Finanzierung in Form laufender Beiträge erfolgen soll, bietet sich für diese Personengruppe insbesondere die rückgedeckte Unterstützungskasse an. Der Arbeitgeber wird dazu Mitglied in der NÜRNBERGER überbetriebliche Versorgungskasse e. V. Die Unterstützungskasse schließt zur Finanzierung der gewünschten Leistung eine Rückdeckungsversicherung ab, die kongruent (deckungsgleich) die Leistungen abbildet. In der Leistungsphase zahlt die Unterstützungskasse die Leistungen aus der Rückdeckungsversicherung direkt an den Versorgungsberechtigten aus.
 
Die Unterstützungskasse eignet sich besonders dazu, hohe Versorgungszusagen abzudecken, da quasi unbegrenzte Beitragszahlungen zulässig sind. Dafür muss die Beitragszahlung jedoch stets laufend erfolgen.

Weitere Informationen
Rechtliche Rahmenbedingungen für die laufende Beitragszahlung
Fachinfo arbeitgeberfinanzierte Unterstützungskasse (BA620) (PDF, 223 KByte)
Fachinfo Unterstützungskasse Entgeltumwandlung (BA621) (PDF, 232 KByte)
Merkblatt arbeitgeberfinanzierte Unterstützungskasse (BA648) (PDF, 93 KByte)
Merkblatt Unterstützungskasse Entgeltumwandlung (BA649) (PDF, 102 KByte)
Satzung NÜRNBERGER überbetriebliche Versorgungskasse e.V. (NVK) (PDF, 151 KByte)
Gebührenordnung NVK (BA652) (PDF, 79 KByte)

2. Zahlung aus Einmalbeiträgen, z. B. aus Tantiemen

Soll die Finanzierung der betrieblichen Altersversorgung dagegen auch mit Einmalbeiträgen erfolgen, sollte eine Direktzusage eingerichtet werden. Dazu schließt der Arbeitgeber zunächst eine Rückdeckungsversicherung mit den gewünschten Leistungen ab. Im Anschluss erteilt er dem Versorgungsberechtigten eine Zusage, die kongruent den Leistungen aus der Rückdeckungsversicherung entspricht.
 
Dieses Konzept wird auch als NÜRNBERGER BonusVorsorge flex bezeichnet.

Weitere Informationen
Rechtliche Rahmenbedingungen für Einmalbeiträge
Fachinfo NÜRNBERGER BonusVorsorge flex (BA521) (PDF, 295 KByte)
Präsentation Tantiemenumwandlung

Auch die NÜRNBERGER BonusVorsorge flex eignet sich besonders dazu, hohe Versorgungszusagen abzudecken, da unbegrenzte Beitragszahlungen zulässig sind. Die Beitragszahlung kann entweder laufend oder auch nur einmalig erfolgen und flexibel angepasst werden.

Beratung

Kontinuierlicher Aufbau der Altersversorgung durch laufende Besparung

Kontinuierlicher Aufbau der Altersversorgung durch laufende Besparung in der NÜRNBERGER überbetrieblichen Versorgungskasse e. V.
 
• Nutzung der Unterstützungskasse dann sinnvoll, wenn laufende Beitragszahlungen möglich sind
• Modell: Unterstützungskasse als Instrument um den Grundbedarf abzudecken

 
Ziel:
- Grundabsicherung der biometrischen Risiken
- Vertretbarer laufender Beitrag
- Erhöhung der laufenden Beitragszahlung jederzeit möglich
- Maximale steuerliche Förderung ohne Bilanzberührung
 

Nutzung von Einmalbeiträgen (Tantiemen) für die NÜRNBERGER Bonus-Vorsorge-Flex-Rente

• Sollen die Beiträge flexibel gestaltet werden, so sollte die NÜRNBERGER Bonus-Vorsorge-Flex-Rente genutzt werden
• Modell: Direktzusage als Instrument um Versorgungslücken gegen Einmalbeitrag zu schließen

 
Ziel:
- Tantiemen werden in der Regel nicht für privaten Konsum benötigt, deshalb hohe Sparquote
- Umwandlung der Tantieme führt zu einem Rentenbaustein
- Entscheidung über die Umwandlung kann jährlich flexibel neu getroffen werden
- Vollständige Ausfinanzierung des Bausteins ab Beginn
- Maximale steuerliche Förderung ohne Auswirkungen auf die Handelsbilanz
 

Haben Sie Fragen?

Bitte wenden Sie sich an Ihren Fachspezialisten vor Ort oder an die bAV-Fachberatung.

Ansprechpartner NÜRNBERGER Betriebsrenten (BA822) (PDF, 141 KByte)

Zusätzliche Informationen