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Die Gründe für eine Auslagerung sind vielfältig. Das primäre Ziel ist in nahezu allen Fällen die Bilanzkürzung, d. h. die Eliminierung der Pensionsrückstellungen aus den Bilanzen.
 
Die NÜRNBERGER bietet individuelle und flexible Lösungen zur Auslagerung betrieblicher Versorgungsverpflichtungen.
 
Mit dem versicherungsförmigen sowie dem nicht-versicherungsförmigen Pensionsfonds verfügt die NÜRNBERGER Pensionsfonds AG über alle Optionen für die Auslagerung der erdienten Versorgungsverpflichtungen.
 
Auch für die zukünftig noch erdienbaren Versorgungsleistungen hat die NÜRNBERGER verschiedene Lösungen im Portfolio.
 


Auf einen Blick

Der NÜRNBERGER Pensionsfonds ist der jüngste Durchführungsweg der betrieblichen Altersversorgung. Dass dieser Durchführungsweg seit seiner Einführung stetig wächst, liegt insbesondere an dem starken Interesse der Unternehmen, ihre Versorgungsverpflichtungen auf einen externen Versorgungsträger auszulagern.

Die Vorteile einer Auslagerung machen sich beim Unternehmen unmittelbar bemerkbar

• Die unternehmensseitigen Versorgungsrisiken (Langlebigkeit, Tod, Invalidität) werden auf einen externen Versorgungsträger übertragen.
• Sofortige Verbesserung der Bilanzkennzahlen und Erhöhung der Kreditwürdigkeit.
• Eine verbesserte Verhandlungsposition bei anstehendem Unternehmensverkauf bzw. bei Nachfolgeregelung.
• Die Verringerung des Personalaufwandes und Verwaltungsaufwandes.
• Eine Reduzierung der Insolvenzsicherungskosten beim Pensions-Sicherungs-Verein um 80 %.
• Die Erhöhung der Anlagerenditen aufgrund der Steuerfreiheit der Kapitalanlageerträge des Pensionsfonds.
 

Darum Vorteile sichern

Im Detail

Wie funktioniert die Auslagerung von Pensionsverpflichtungen?

Durch einen Wechsel des Durchführungsweges der betrieblichen Altersversorgung wird aus der originär unmittelbaren Zusage (sog. Pensionszusage) eine mittelbare Versorgungszusage. An die Stelle des Arbeitgebers als Versorgungsschuldner tritt der NÜRNBERGER Pensionsfonds sowie ein weiterer (versicherungsförmiger) Durchführungsweg.

Welche Auslagerungsszenarien sind möglich?

Zunächst sind die Versorgungsleistungen in einen bereits erdienten Anteil der Versorgungsverpflichtung (Past Service) und in den noch nicht erdienten Anteil (Future Service) aufzusplitten. Hintergrund hierfür ist die steuerrechtliche Flankierung der Übertragung des Past Service auf den (versicherungsförmigen oder nichtversicherungsförmigen) Pensionsfonds nach § 3 Nr. 66 EStG. Unter bestimmten Voraussetzungen sowie für laufende Rentenleistungen kommt auch die Unterstützungskasse für die Übernahme des Past Service in Betracht.
 
Zur Ausfinanzierung des Future Service sind steuerbegünstigte Beitragszahlungen nur im Rahmen von § 3 Nr. 63 EStG (Direktversicherung, Pensionskasse oder Pensionsfonds) oder § 4 d Abs. 1 Nr. 1c EStG (Unterstützungskasse) zuwendbar.
 

Wie flexibel sind die Auslagerungskonzepte der NÜRNBERGER?

Für die Übertragung des Past Service auf den Pensionsfonds bietet die NÜRNBERGER maximale Flexibilität. Der NÜRNBERGER Pensionsfonds bietet die versicherungsförmige Übertragung sowie die bilanzförmige Übertragung an. Während bei der versicherungsförmigen Übertragung der Beitrag in eine Rentenversicherung investiert wird, legt der Pensionsfonds bei der bilanzförmigen Übertragung den Beitrag in andere Kapitalanlagen, i. d. R. in Spezialfonds, an.
 
Der Unterschied liegt des Weiteren in den der Kalkulation der Beiträge zugrunde liegenden Rechnungsannahmen. Während bei der versicherungsförmigen Übertragung auf der Basis von vorsichtigen Rechnungsgrundlagen kalkuliert wird
(z. B. mit einem Rechnungszins in Höhe von 0,9 % und mit den vorsichtigen Sterbetafeln DAV2004R),
darf der bilanzförmige Pensionsfonds mit marktnahen Rechnungsgrundlagen kalkulieren
(z. B. mit den Heubeck-Sterbetafeln).
 
Die bilanzförmige Übertragung ist deshalb die liquidtätsschonendere Übertragungsvariante für den Arbeitgeber, da sich hier der Arbeitgeber verpflichten muss, bei Bedarf Nachschüsse zu leisten.
 

Beratung

Argumente aus Arbeitgebersicht

• Kreditmittelaufnahme geplant
• Ausscheiden eines Gesellschafters
• Aufnahme weiterer Gesellschafter
• Unternehmensverkauf-/übergabe
• Internationale Geschäftsverbindungen
• Folgen des Bilanzsprungrisikos
• Ausscheiden von Wissensträgern

Argumente aus Arbeitnehmersicht

• Erhöhte Sicherheit der Versorgungsleistungen
• Trennung der betrieblichen Altersversorgung vom weiteren Schicksal des Unternehmens
• Es entstehen keine Nachteile

Haben Sie Fragen?

Bitte wenden Sie sich an Ihren Fachspezialisten vor Ort oder an die bAV-Fachberatung.

Ansprechpartner NÜRNBERGER Betriebsrenten (BA822) (PDF, 141 KByte)